Architektur

Das neue Stadtquartier Q 6 Q 7 gliedert sich in die architektonischen Bereiche Q 6, Q 7 und den Bereich Q 7/ehemalige „Kleine Fressgasse“. Unterschiedlichste Nutzungen sind hier untergebracht. Die Handschrift des international renommierten Architekturbüros Blocher Blocher Partners prägt das Stadtquartier Q 6 Q 7 nicht nur im Innern sondern auch in der äußeren Gestaltung der Gebäudekörper entlang der Straßen, die das Stadtquartier umgeben.

Vogelperspektive Tagansicht
Vogelperspektive Nachtansicht

Architektur im Dialog – die Fassadengestaltung Q 6 Q 7

Eine einheitliche Sockelgestaltung „erdet“ die Gebäude Q 6 und Q 7. In Erd- und erstem Obergeschoss bestimmen vor allem die eleganten, sich über zwei Geschosse erstreckenden Schaufenster der Handelsflächen das Bild des neuen Stadtquartiers und verankern die Gebäude stimmig in ihrer Umgebung. Sie vermitteln Wertigkeit, erzeugen Transparenz und eine einladende Offenheit. Auf diese Weise korrespondieren das neue Stadtquartier und seine sich nach dort öffnenden Handelsflächen konsequent mit der Fressgasse als traditionsreicher Einkaufsstraße. Zugleich stellen sie den optischen Bezug zu Verbindungswegen in die Planken her.
In den oberen Geschossen der Baukörper Q 6 und Q 7 treten individuelle Fassadenarchitekturen in einen spannenden, spielerischen Dialog. So werden die unterschiedlichen Nutzungen der Quartiersflächen an der Fassadenarchitektur ablesbar und eindeutige Adressbildungen möglich.

Zukünftiger Münzplatz

Q 6 (Handel, Wellness, Wohnen)

Die Fassade des Quartierteils Q 6 erfährt mit glatten und strukturierten Elementen eine ansprechende Gestaltung und harmonische Gliederung. Über dem Erd- und ersten Obergeschoss (Handel), befinden sich Fitness- und Wellnessflächen. Ab dem dritten Obergeschoss beherbergt Q 6 ausschließlich Wohnungen.
Im Bereich der Wohngeschosse ist die Fassade besonders geprägt durch eine rhythmische Abfolge aus eingeschnittenen Loggien und vertikalen Fensterelementen. Die Verglasung erfolgt bodentief - teilweise ausgenommen sind Kinderzimmer, Bäder und Küchen, bei denen Blenden vor die unteren Paneelen gesetzt werden. Der Aufgang zu den Wohnungen ist als Glaseinschnitt gestalterisch in der Fassadensprache klar definiert.

Q 6 Q 7 Ecksituation

Q 7 (Handel, Hotel, Praxen)

In Übereinstimmung mit Q 6 wird die Fassadengestaltung Q 7 in Erd- und Obergeschoss durch die Handelsflächen mit hohen Schaufensterflächen und der wertigen Sockelausbildung bestimmt. Darüber befinden sich im zweiten Obergeschoss Praxisflächen. Dieser Bereich wird mittels einer großformatigen Lochfassade mit raumhohen Fensterelementen, die als Metallfensterkonstruktion ausgeführt werden, charakterisiert.
Individuell besonders prägende Elemente der Fassadenarchitektur in Q 7 stellen die in einer Metallkonstruktion gefassten, auskragenden Glaskuben ab dem dritten Obergeschoss dar. Sie treten in einen spannenden Dialog mit den eingeschnittenen, optisch zurücktretenden Fenstern und Loggien in der benachbarten Fassade Q 6. Spielerisch entsteht für den Betrachter ein visuelles „in and out“ der Formensprache. Hinter den Glaskuben in Q 7 erstreckt sich das zukünftige 4 Sterne Superior Hotel vom dritten bis ins fünfte Obergeschoss. Anspruch und Nutzung des Hotels treten somit auch nach außen in der Wahrnehmung des Betrachters „herausragend“ in Erscheinung.

Fressgasse

Q 7 – Bereich ehemalige Kleine Fressgasse
(Handel, Büroflächen, Wohnen)

Die Fassadenarchitektur des Gebäudekörpers der ehemaligen „Kleinen Fressgasse“ setzt sich bewusst gestalterisch von der Nachbarschaft mittels einer kleinformatigen, dunkel akzentuierten Vorhangfassade ab. Gestalterisch korrespondiert dies auch mit der differenten Nutzung in den Obergeschossen (Büro). Alternative Fassadenmaterialien, eine andere Fassaden-struktur sowie eine kontrastierende Farbgebung unterstreichen die Individualität dieses Baukörpers.

Tiefgarageneinfahrt

Wertigkeit – innen und außen als Maxime

Die in der Fassadenarchitektur dargestellte, architektonische Qualität findet ihre Entsprechung auch im Innern des neuen Stadtquartiers. Sie spiegelt sich auch in jenen Bereichen wider, die für Betrachter zunächst von außen nicht wahrnehmbar sind. Hierzu zählen die Dachlandschaften von Q 6 und Q 7, von denen große Teile intensiv begrünt werden. Zeitgemäßes, urbanes Wohnen steht hier im unmittelbaren Bezug zu natürlichen Außenbereichen als „innerstädtischen Oasen“. In vielen architektonischen Bereichen will das multifunktionale Stadtquartier Q 6 Q 7 auch konzeptionell neue Maßstäbe setzen und die Mannheimer Innenstadt mit anspruchsvoller Architektur bereichern.